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CFD

Ein Differenzkontrakt , auch Contract for Difference (CFD) genannt, ist ein laufzeitunbeschränktes Differenzgeschäft zwischen dem Kaufpreis und Verkaufspreis eines Finanzinstruments, das es erlaubt, mit den Preisveränderungen z. B. von Aktien, Rohstoffen, Indizes oder Währungen spekulieren zu können, ohne diese selbst besitzen zu müssen. Differenzkontrakte gehören somit zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente.

Fibonacci-Retracement

Kommt es nach einer Bewegung eines Wertpapiers/ Index zu einer Gegenbewegung, kann man sehr oft feststellen, dass es bei dieser Gegenbewegung Widerstandslinien gibt, an denen das Basisobjekt auffällig oft »Pausen« einlegt. Unter Berücksichtigung der Fibonacci-Verhältnisse 38,2%, 50,0% und 61,8% kommt man sehr häufig diesen Widerstandslinien (Retracement-Lines) sehr nahe.

Finanzderivat

Derivate sind gegenseitige Verträge, deren Preisbildung im Allgemeinen auf einer marktabhängigen Bezugsgröße (Basiswert oder Underlying) basiert. Solche Basiswerte können andere Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen), marktbezogene Referenzgrößen (Zinssätze, Indices) oder andere Handelsgegenstände (Rohstoffe, Devisen) sein. Derivate können auch Basiswert von anderen Derivaten (2. Grades) sein. Grundsätzlich kommen als Basiswert oder Underlying Asset auch nicht-ökonomische Größen, wie etwa das Wetter, das dann genau zu definieren ist, in Frage.

Der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten hat seit 1986 stark zugenommen. Nachdem er sich anfangs auf vergleichsweise einfache Marktrisiken wie Aktien- und Rohstoffpreise bezog, wurden die dort erprobten Konzepte auch auf Zinsänderungsrisiken und Wechselkursrisiken angewendet. Zu den verhältnismäßig jungen Risikoarten, die gleichfalls durch derivative Finanzinstrumente abgesichert werden können, gehört das Kreditrisiko sowie Wetterrisiko.

FOREX

Als Forex (Foreign Exchange market, FX Market, auch Devisenmarkt, Währungsmarkt) bezeichnet man den globalen Markt, auf dem Währungen (bzw. auf Währungen lautende Forderungen, d. h. so genannte Devisen) gehandelt werden. Der weltweite Devisenmarkt ist an keinen festen Börsenplatz gebunden, sondern wird durch das weltweite Netz der Interbankenbeziehungen konstituiert. Er ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 3 Billionen US-Dollar).

Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.

Future

Ein Future ist ein verbindlicher Börsenvertrag (Kontrakt) zwischen zwei Parteien (im Gegensatz zu halbseitig verpflichtenden Verträgen bei Optionen), eine Art von börsengehandelten Termingeschäften.

  • Lieferung (für den Verkäufer) bzw. Abnahme (für den Käufer)
  • eines genau bestimmten Vertragsgegenstandes (Basiswert)
  • in einer bestimmten Menge (Kontraktgröße) und Qualität
  • zu einem fixen Zeitpunkt in der Zukunft (Termin) und
  • zu einem konkreten, bereits bei Vertragsabschluss festgelegten Preis.

Beispiel: Ein Oktober-Kontrakt „Gold“ (Basiswert oder Underlying) an der New Yorker Warenterminbörse NYMEX umfasst immer 100 Unzen Feingold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 0,995 bei einer Fälligkeit am letzten Werktag des Oktober.

Dies ermöglicht einen transparenten Handel, geringe Handelskosten und einen leichten Marktzugang.

Für den Abschluss eines Futures fallen keine Kosten in Form von Prämien an. Sowohl Käufer wie Verkäufer tragen gleiche Rechte und Pflichten. Somit ist es nicht nötig, einen Ausgleich zwischen den Vertragsparteien zu schaffen. Dies steht im Gegensatz zu Optionen.

Sehr wohl müssen beide Vertragspartner aber eine Vorschusszahlung leisten. Sie dient als Sicherheitsleistung, und wird auch „Einschusszahlung“, „Sicherheitsleistung“ oder „Initial Margin“ genannt. Sie beträgt nur einen Bruchteil des Kontraktwertes – z. B. fünf Prozent des Kontraktwertes oder auch einen fixen Betrag – und kann je nach vorherrschender Volatilität nach oben oder unten korrigiert werden. Der Betrag wird in Form von Bargeld oder der Hinterlegung erstklassiger Staatsanleihen vor der Ausführung eines Auftrags auf ein Margin-Konto eingezahlt.

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